Canis Lumpus


Hundetraining 

Praxis für Verhaltenstherapie

Analyse und Training von Hunde - Beziehungen


Anja Schüler

Trainerin  / Verhaltensberaterin

-Tierheilpraktikerin-

-Reiki Meisterin-

(Kundalini)




Warum Canis Lumpus?

"Canis Lumpus" ist eine Wortspielerei und soll bei allem Ernst, den Verhaltensprobleme oft in sich bergen, auch dem Witz und der Pfiffigkeit der Hunde Rechnung tragen. "Canis Lumpus" soll als augenzwinkernde, wissenschaftlich inkorrekte Umschreibung eines verhaltensoriginellen Hundes verstanden werden. 

Sie ist irgendwann mal entstanden im täglichen Umgang mit unseren Hunden, speziell aber durch unserem Labrador Retriever "Lupo", der mal als Lump bezeichnet schnell zum Canis Lumpus wurde. ;-)

Lupo ist anders als andere Retriever und situationsabhängig sehr originell bzw. auffällig im Verhalten.

Ich finde es nicht verwerflich, auch selbst, nicht perfekte Hunde zu haben. Im Gegenteil, ich finde es schön meine Hunde Hunde sein lassen zu können. Ein sauberes Sozialverhalten ist uns wichtiger als ein akurates Fuß gehen. Keiner unserer Hunde hat eine Begleithundeprüfung abgelegt und ich halte es für uns und unser Leben auch nicht erforderlich, oder erstrebenswert. Natürlich geniessen sie Erziehung, aber auf partnerschaftlicher Basis, und für Hunde verständliche Weise und auf gar keinen Fall durch ein falsches Rollenverständnis als Rudelführer. 

Ich bin kein Hund und meine Hunde sind keine Menschen, ich bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis der aktuellen Kenntnisse im Bereich Verhaltenstherapie und Training meinen Hunden ein verlässlicher Partner zu sein, der gezeigtes erwünschtes Verhalten durch Lob, Leckerlies, Zuwendung oder Spiel positiv bestätigt/bestärkt und unerwünschtes entsprechend umlenkt, bzw. Alternativen, bzw. das Zeigen von Ersatzverhalten fördert.

Ich nutze die konditionierte Entspannung und gönne meinen Hunden auch in der Freizeit und auf Ausflügen, oder Hundetreffen regelmäßig ihre Auszeiten. Unsere Hunde zeigen ihr Ruhebedürfnis zum Teil an und nutzen dafür ihre mitgebrachten Liegeflächen, oder fordern aktiv ihre Auszeit in einem geschützten Bereich z.B. im Auto ein. 

Unsere Hunde haben erfahren dürfen, dass es sich lohnt ihre Bedürfnisse zu artikulieren/kommunizieren und diese von uns nicht als Dominanzgesten oder Herrschaftsanspruch fehl interpretiert werden.  Wenn ich daran denke was manch Hundehalter seinem Hund unter angeblich fachkundiger Anleitung abgewöhnt, oder als unerwünschtes Verhalten abstraft, gruselts mich regelmäßig. Da wird zumTeil jedwede eigenständige Kontaktaufnahme abgestraft, im besten Fall noch nur ignoriert, aber sich dann gewundert das Hund sich immer weiter vom Halter entfernt.  

Ich bin durch unsere langjährige Mehrhundehaltung ständiger, glücklicher Beobachter unserer Gruppe deren Strukturen, Abhängigkeiten und Wechselbeziehungen. Ich sehe wer sich wann an wem orientiert und wer wann gerade Dienst für das Allgemeinwohl schiebt. Das es keine feste Rangordnung gibt. Jeder bringt sich hier nach Fähigkeit und Neigung ein und meine Hunde sind mir zum Teil unersetzliche Hilfe als Assistenzhunde im Training und als Pflegestelle. Ob nun bei der Ersteinschätzung, oder später in der Resozialisierung von Hunden. 

Da ich seltenst, bzw. eigentlich nie, mit mehr als drei Hunden gleichzeitig unterwegs bin, beachte ich diese Abhängigkeiten bzw. sozialen Bindungen genau bei der Auswahl der Hunde die ich jeweils aus der Gruppe ziehe und z.B. auch auf längere Ausflüge mitnehme. Hunde sind sehr soziale Wesen und deren Wohlbefinden und die Vermittelung von an  Sicherheit ist uns sehr wichtig. Mehrhundehaltung ist eine Zwangsvergesellschaftung und nicht immer passen die Charaktere auch zusammen und es liegt in unserer Verantwortung das zu sehen und im Interesse der Hunde zu managen, bzw. wenn dies nicht geht entsprechend zum Wohle aller zu entscheiden und einen Hund in andere Hände zu vermitteln. 

Es gibt für mich nichts schöneres als zu erleben wie ein ehemaliger Schützling (Pflegehund) sofort wieder Anschluß findet bei unseren Hunden. Egal wie lange er aus dem Verbund raus ist, ein Blick, Begrüssung und schon sind sie wieder eine Einheit bzw. das Zusammengehörigkeitsgefühl erneuert.   

Auch beim Wesen von Menschen verlass ich mich gerne auch auf das Gespür meiner Hunde, speziell auf das meines  Pearlinchens, oder Masha. An ihrer Körpersparche kann ich genau sehen was sie von demjenigen halten, bzw. wie gut dessen Hundeverständnis ist.              

 
"Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt"
Marie von Ebner Eschenbach, Schriftstellerin






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